- Berufstyp: Anerkannter Ausbildungsberuf
- Ausbildungsart: Duale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
- Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre
- Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Was macht man in diesem Beruf?
Manufakturporzellanmaler/innen bemalen Gegenstände aus Porzellan wie Geschirr, Schalen, Vasen oder Figuren. Die Farben mischen sie selbst an. Freihändig malen und zeichnen sie mit Pinseln und Zeichenfedern auf glasiertes Porzellan nach Naturmotiven sowie nach Vorlagen, etwa Fotografien, Zeichnungen oder Modellen. Dabei wenden sie verschiedene Techniken an, z.B. das Lasieren , und lassen die Bemalung anschließend brennen, damit sich Farbe und Glasur dauerhaft verbinden.
Wo arbeitet man?
Beschäftigungsbetriebe:
Manufakturporzellanmaler/innen finden Beschäftigung
in Betrieben der Porzellanindustrie
in Dekorabteilungen keramischer Werkstätten
bei Herstellern von keramischen Ziergegenständen
bei Herstellern von Spielzeug
Arbeitsorte:
Manufakturporzellanmaler/innen arbeiten in erster Linie
in Werkstätten und Produktionshallen
Welcher Schulabschluss wird erwartet?
Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.
Worauf kommt es an?
Anforderungen:
Sorgfalt (z.B. beim exakten Bemalen von Porzellangegenständen sowie bei Qualitätskontrollen)
Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Bemalen zierlicher Gegenstände oder Zeichnen von Schriftarten und Monogrammen)
Kreativität und Sinn für Ästhetik (z.B. beim Entwerfen von Dekoren sowie beim Umsetzen der Entwürfe)
Schulfächer:
Kunst (z.B. unterschiedliche Maltechniken wie Lasieren , Staffieren, Rändern oder Linieren)
Mathematik (z.B. um Maße umzurechnen)
Was verdient man in der Ausbildung?
Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):
1. Ausbildungsjahr: 802 € bis 1.187 €
2. Ausbildungsjahr: 854 € bis 1.241 €
3. Ausbildungsjahr: 977 € bis 1.306 €
4. Ausbildungsjahr: 1.014 € bis 1.363 €


