• Berufstyp: Ausbildungsberuf für besondere Personengruppen

  • Ausbildungsart: Duale Berufsausbildung, geregelt nach Kammerregelungen gemäß §66 Berufsbildungsgesetz (BBiG)/§42m Handwerksordnung (HwO)

  • Ausbildungsdauer:  3 Jahre

  • Lernorte: Betrieb und Berufsschule oder Einrichtung der beruflichen Rehabilitation

Was macht man in diesem Beruf?

Fachpraktiker/innen für Maler und Lackierer gestalten zum Beispiel Flächen innen und außen an Gebäuden. Sie bereiten die Untergründe vor und streichen oder lackieren die Oberflächen. Diese können aus mineralischen Baustoffen, Holz, Metall oder Kunststoff bestehen. Fachpraktiker/innen für Maler und Lackierer berechnen die Menge an Material, das sie brauchen. Was sie nicht bearbeiten, schützen sie mit Folien oder durch Einhausungen vor Spritzern und Beschädigungen. In der Fahrzeuglackierung reparieren Fachpraktiker/innen für Maler und Lackierer zum Beispiel Lackschäden oder machen Ganzlackierungen und Umlackierungen. Manchmal machen sie auch Pulverbeschichtungen oder beschriften Fahrzeuge zum Beispiel mit Werbeaufschriften.

Wo arbeitet man?

Beschäftigungsbetriebe:

  • Betriebe des Maler- und Lackiererhandwerks

  • Autolackierereien

  • Firmen, die Autos nach Unfällen wieder verkehrstüchtig machen

Arbeitsorte: 

  • beim Kunden

  • Baustellen

  • Werkstätten

  • Werkhallen

    Was ist wichtig?

    Anforderungen:

  • Handgeschick (z.B. beim Auftragen von Schriften mit dem Pinsel)

  • Trittsicherheit und Schwindelfreiheit (bei Arbeiten auf Leitern und Gerüsten)

  •  Gutes Sehvermögen (z.B. Farbsicherheit beim Mischen von Farben)

    Schulfächer:

  • Mathematik (z.B. beim Berechnen von einfachen Flächen und Kalkulieren des Materialverbrauchs)

  • Werken/Technik/Kunst (z.B. beim Lesen von Bauzeichnungen oder Zusammenstellen von Farbkombinationen und Ausführen von Anstrichtechniken)

    Was Voraussetzungen braucht man für die  Ausbildung?

    Die Ausbildung zum Fachpraktiker bzw. zur Fachpraktikerin für Maler und Lackierer kann man auch ohne Schulabschluss beginnen.

    Die Agentur für Arbeit stellt fest, wer sich dafür eignet.

     Was lernt man in der Ausbildung?

    Die Auszubildenden lernen beispielsweise:

  • wie Beschichtungen durch Streichen, Rollen und Spritzen ausgeführt werden

  • wie man Oberflächen in unterschiedlichen Techniken gestaltet werden können

  • wie man Abdeck- und Abklebearbeiten durchführt

  • was man Farbtöne mischt und nachmischt

  • wie man Untergründe beurteilt, wie Unebenheiten ausgeglichen werden

  • wie man Dämmmaterialien verarbeitet

  • wie man Oberflächen poliert, Korrosionsschutz sowie Grund- und Füllmaterial aufbringt

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