• Berufstyp: Anerkannter Ausbildungsberuf

  • Ausbildungsart: Duale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)

  • Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre

  • Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Was macht man in diesem Beruf?

Bootsbauer/innen der Fachrichtung Technik montieren und warten technische und elektronische Einrichtungen von Motor­ und Segeljachten, aber auch kleineren Fischkuttern, Barkassen und anderen Nutzfahrzeugen der Binnen­ und Seeschifffahrt. Von Spannungsquellen und Energiespeichern über die Bordelektronik und ‑elektrik bis hin zu Kabeln, Leitungen, Pumpen, Motoren oder Generatoren sind dies alle Arten von technischen Systemen und Anlagen. Bootsbauer/innen der Fachrichtung Technik prüfen diese, stellen Störungsursachen fest und beheben sie. Sie installieren nach gesetzlichen Vorschriften und unter Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen beispielsweise Feuerlöschsysteme, Kühlaggregate oder Ankereinrichtungen. Wenn sie Boote ein­ und auswintern, beurteilen sie den Zustand der Bordtechnik, ergreifen Maßnahmen zum Korrosions­ oder Frostschutz bzw. stellen im Frühjahr die Betriebsbereitschaft und alle Funktionen der Systeme wie z.B. des Antriebs wieder her.

Wo arbeitet man?

Beschäftigungsbetriebe:

Bootsbauer/innen der Fachrichtung Technik finden Beschäftigung

  • auf Bootswerften

  • in handwerklichen Bootsbau­ und Reparaturwerkstätten

  • in Zulieferbetrieben, die technische Bauteile und Einrichtungen für den Bootsbau herstellen

Arbeitsorte:

Bootsbauer/innen der Fachrichtung Technik arbeiten in erster Linie

  • in Werkstätten und Werkhallen

  • an Bord von Wasserfahrzeugen (im Trockendock oder zu Wasser)

Welcher Schulabschluss wird erwartet?

Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit Hochschulreife ein.

Worauf kommt es an?

Anforderungen:

  • Geschicklichkeit und Auge­-Hand-­Koordination (z.B. beim Bedienen von handgeführten Maschinen oder beim Montieren von Bootsbauteilen)

  • Gute körperliche Konstitution (z.B. Heben und Tragen von z.B. schweren Motorenteilen oder Komponenten von Ankereinrichtungen)

  • Sorgfalt (z.B. Einhalten von Maßen und Toleranzen beim Herstellen von Einzelbauteilen)

  • Umsicht und Schwindelfreiheit (z.B. bei der Arbeit auf Gerüsten)

  • Teamfähigkeit (z.B. beim Ausrüsten, Montieren, Warten und Trimmen von Riggsystemen)

Schulfächer:

  • Mathematik (z.B. für die Berechnung von Flächen und Rauminhalten)

  • Physik (z.B. zur Bestimmung der Wasserverdrängung oder der Kraftübertragung)

  • Werken/Technik (z.B. für die Arbeit mit Werkzeugen und Kleinmaschinen; technisches Zeichnen)

Was verdient man in der Ausbildung?

Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):

  • 1. Ausbildungsjahr: € 640 bis € 920 (Industrie)

  • 2. Ausbildungsjahr: € 677 bis € 956 (Industrie)

  • 3. Ausbildungsjahr: € 778 bis € 997 (Industrie)

  • 4. Ausbildungsjahr: € 811 bis € 1.046 (Industrie)

 

 

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